Instituto Cervantes, Berlin

buenos dias Berlin

Das Instituto Cervantes, finanziert aus öffentlichen Geldern des spanischen Staates, ist ein weltweit agierendes Institut zur Förderung und Verbreitung der spanischen Sprache und Kultur. In Bezug auf seine Angebote, Aufgaben und Struktur kann man es mit dem deutschen Goethe-Institut vergleichen. 

Obwohl die Bibliothek des Instituto Cervantes bereits seit Jahren eine etablierte Adresse ist, die von Lehrern und Universitäten regelmäßig genutzt wird und die sehr viele Autoren und Bücher zu bieten hat, gab es bis dato keinerlei Beschilderung in ihren Räumlichkeiten. So fehlte es an jeglicher Regalbeschriftung ebenso wie an Hinweisen zu den Fachbereichen und Autoren oder zu den Serviceeinrichtungen.

Dies zu ändern und die zukünftigen Besucher effizient und sicher durch die Reihen der Bibliothek zu führen, das war der Auftrag, dem wir uns verpflichtet fühlten. Die besondere visuelle Ästhetik in den lichtdurchfluteten Räumen und die gewünschte Zweisprachigkeit der Informationsträger waren uns zusätzliche Herausforderung.

Entwicklung und Gestaltung eines Informations- und Wegeleitsystems für die Bibliothek

Unser Konzept zur Installation eines Informationsleitsystem in der Bibliothek berücksichtigte die besondere räumliche Struktur (zwei Etagen, die durch zwei innenliegende Treppen miteinander verbunden sind) und hatte im einzelnen folgende Bestandteile:

  • die Ausschilderung der 12 Fachbereiche und der Service-Standorte
  • Schilder an den Treppen
  • Informationsträger im Servicebereich Anmeldung/ Ausleihe
  • Regalbeschilderung

Für die Ausschilderung der Fachbereiche sowie für die Informationsträger an den Treppen planten wir Wand- und Deckenschilder. Korrespondierend mit der anspruchsvollen Architektur und Ausstattung der Räumlichkeiten wählten wir eine Ausführung in transparentem Glas mit Halterungen aus Metall.

Unser Gestaltungsvorschlag hierzu basierte in Anlehnung an das Corporate Design des Instituts auf dem Spiel mit den Farben Rot und Schwarz und sicherte ein einheitliches wiedererkennbares Erscheinungsbild. 

Er wurde zusammen mit dem entsprechenden baulich-technischen Konzept auf der Basis von Reinzeichnungen und Standortangaben für jedes Schild im Dezember 2011 erfolgreich umgesetzt. 

Wir hegen die Hoffnung, dass in den kommenden Jahren weitere finanzielle Mittel für die Fortsetzung dieses Projekts und unserer Arbeiten bereitgestellt werden können.

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